Was ist S-Acetylglutathion?
S-Acetylglutathion ist ein Derivat des reduzierten Glutathions, das heißt dessen „chemischer Abkömmling“. Seine heutige Bedeutung erlangte S-Acetylglutathion durch die wissenschaftliche Forschungsarbeit von PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger†: Dieser nutzte das pharmakologische Verfahren der Acetylierung, um das sehr labile reduzierte Glutathion (G-SH) zu stabilisieren. In verschiedenen Arbeitsschritten wird dabei aus reduziertem Glutathion zunächst die Feinchemikalie S-Acetyl-L-Glutathion und schließlich der pharmazeutische Wirkstoff S-Acetylglutathion. Erst in dieser Endform ist der Schutz gegen eine unerwünschte vorzeitige Oxidation (z. B. durch freie Radikale) gewährleistet. Der zweite positive Effekt: Der Körper erkennt den „maskierten“ Wirkstoff auf seinem Weg an den Zielort nicht – die noch vorhandene körpereigene Glutathion-Produktion wird daher nicht beeinträchtigt.
Das pharmazeutisch aufbereitete G-SH kann somit unbeschadet zur Zelle gelangen und die Zellmembran passieren. Innerhalb der Zelle wird es von Zell-Enzymen (Esterasen) wieder in reduziertes Glutathion umgewandelt und steht dem Zellstoffwechsel zur Verfügung.
Daher ist S-Acetylglutathion der Wirkstoff der Wahl, wenn es um eine effektive Erhöhung des intrazellulären Glutathion-Spiegels geht.
Die Herstellung von S-Acetylglutathion, wie es exklusiv in Eumetabol enthalten ist, ist in einer Drug Master File nach nationalen Richtlinien und Standards der FDA (Food and Drug Administration, US-Gesundheitsbehörde) spezifiziert. S-Acetylglutathion wird gemäß den darin beschriebenen Verfahren und Methoden nach den Regeln der Good Manufacturing Practice (GMP) hergestellt und geprüft. Die Herstellung nach GMP-Richtlinien gewährleistet eine einheitlich hohe Produktqualität und höchste Sicherheit bei der Einhaltung aller Vorgaben, die durch die Gesundheitsbehörden aufgestellt wurden. Qualitäts-Abweichungen und damit einhergehende Gefahren für den Verbraucher können ausgeschlossen werden. S-Acetylglutathion nach Dr. med. Gerhard Ohlenschläger® ist unter der Pharmazentralnummer 215 2004 verzeichnet.
Anmerkung: Die Acetylierung ist eine in der Pharmakologie häufig angewandte, unbedenkliche, aber besonders effiziente Methode zur Stabilisierung biologisch-pharmazeutischer Substanzen. Bekanntestes Beispiel ist das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS).
